Am Ende...
Das SWR bietet in unregelmäßigen Abständen Kulturveranstaltungen im SWR-Sendehausfoyer Mainz an. Darunter finden sich Lesungen bzw. Podiumsdiskussionen im "Literatur Foyer" und auch Konzerte unterschiedlichster Art. Beim letzten Besuch am 28.10. war das Ensemble "Egschiglen" aus der Mongolei mit traditionellen und zeitgenössischen Stücken zu hören. Der Name der Gruppe bedeutet hierbei soviel wie "schöne Klänge". Und so war es dann auch. Neben kriegerischen Trommelstücken, gab es auch feinklingende Balladen zu hören. Besonders auffallend war der Kehlkopfgesang einer der Sänger, der die Tonlagen so geschickt über den Kehlkopf presste, dass man den Eindruck gewann, er singe mit zwei Stimmen gleichzeitig.
Die Besonderheit dieser Darbietung waren die unverkennbaren Ähnlichkeiten der vor allem traditionellen Klänge mit country-music und indianischen Gesängen. Selbstverständlich weiss man, dass die Vorfahren der amerikanischen Ureinwohner einst über die trockene Beringstaße auf den Kontinent gelangten, sich die Lebensweise aber im Laufe der Jahrtausende erheblich unterschied. Doch die Ähnlichkeiten in der Musik sind immer noch erstaunlich. Auch zur country-music. Deren Urväter kamen zwar aus einer ganz anderen Himmelsrichtung und einige Jahrtausende später, aber ich bin sicher, wenn man die Instrumente in der Optik nur ein wenig verändert hätte und den Jungs einen Stetson auf den Kopf gesetzt hätte, hätte man im Halbdunkel des Foyers die Stühle beiseite gestoßen und spontan squaredance getanzt. So bringt mich das zu der alten Erkenntnis zurück, dass wir uns ungeachtet der Rasse, des Genpools und des Aussehens doch alle irgendwie gleich sind. Und das es keinen Sinn ergibt, andere Menschen aufgrund ihres Aussehens, Denkens oder der Religion zu hassen oder gar umzubringen. Am Ende haben genau dies die Kleingeister unseres Planeten immer noch nicht begriffen...
Die Besonderheit dieser Darbietung waren die unverkennbaren Ähnlichkeiten der vor allem traditionellen Klänge mit country-music und indianischen Gesängen. Selbstverständlich weiss man, dass die Vorfahren der amerikanischen Ureinwohner einst über die trockene Beringstaße auf den Kontinent gelangten, sich die Lebensweise aber im Laufe der Jahrtausende erheblich unterschied. Doch die Ähnlichkeiten in der Musik sind immer noch erstaunlich. Auch zur country-music. Deren Urväter kamen zwar aus einer ganz anderen Himmelsrichtung und einige Jahrtausende später, aber ich bin sicher, wenn man die Instrumente in der Optik nur ein wenig verändert hätte und den Jungs einen Stetson auf den Kopf gesetzt hätte, hätte man im Halbdunkel des Foyers die Stühle beiseite gestoßen und spontan squaredance getanzt. So bringt mich das zu der alten Erkenntnis zurück, dass wir uns ungeachtet der Rasse, des Genpools und des Aussehens doch alle irgendwie gleich sind. Und das es keinen Sinn ergibt, andere Menschen aufgrund ihres Aussehens, Denkens oder der Religion zu hassen oder gar umzubringen. Am Ende haben genau dies die Kleingeister unseres Planeten immer noch nicht begriffen...


